Suchtmittelmissbrauch: Federspiel fordert Sonderkommission
Stadtparteiobmann Rudi Federspiel (FPÖ) will, dass Maßnahmen gesetzt werden können, um den Drogenkonsum einzudämmen und taugliche Hilfestellung für Suchterkrankte zu geben.
Innsbruck –Für FPÖ-Stadtparteiobmann Stadtrat Rudi Federspiel sind laut einer Aussendung die ÖVP und die Grünen auf Landes- und Stadtebene hauptverantwortlich für den massiven Suchtmittelmissbrauch in Innsbruck: „Seit Jahren fordern wir ein neues Suchtkonzept des Landes ein, damit Maßnahmen gesetzt werden können, um den Drogenkonsum einzudämmen und taugliche Hilfestellung für Suchterkrankte zu geben“, sagt Federspiel. „Fakt ist, dass die Abhängigkeit von illegalen Substanzen seit beinahe zwei Jahrzehnten ständig steigt, was die Berichte des Innenministeriums jährlich bestätigen.“ Ein Grund dafür laut Federspiel: die Problematik mit Dealern aus Nordafrika und Tschetschenien.
„Erst seit dem Amtsantritt von FPÖ-Innenminister Herbert Kickl ist diese Thematik zurückgegangen, wegen der massiv steigenden Abschiebungen. Die ÖVP-Minister haben jahrelang zugeschaut“, sagt Federspiel. Er fordert deshalb eine eigene Sonderkommission bei der Bekämpfung. Federspiel werde mit dem Ministerium diesbezüglich Gespräche führen, um „die Dealer effektiver zu bekämpfen“. (TT)
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