26-jähriger Unterländer muss wegen Wahnsinnsfahrten hinter Gitter
Mitte Oktober war im Oberland Großalarm ausgerufen worden. Zuvor hatte sich eine Polizeistreife schon auf der Autobahn mit einem starken Aud...
Mitte Oktober war im Oberland Großalarm ausgerufen worden. Zuvor hatte sich eine Polizeistreife schon auf der Autobahn mit einem starken Audi eine Verfolgungsjagd geliefert. Bei Mötz bog der Flüchtige dann ab und rauschte wieder Richtung Osten – im Ortsgebiet von Stams mit über 100 km/h. Eine Gemeingefahr, die die Polizei stoppen musste. Doch sogar Straßensperren bei Telfs konnten den Amokfahrer nicht stoppen. Erst in einer Sackgasse am Mieminger Plateau fand der Wahnsinn in Form von Handschellen sein Ende. Grund für die Wahnsinnsfahrt: Der 26-jährige Unterländer hatte keinen Führerschein und stand dazu unter Drogeneinfluss. Trotz kurzfristiger Verhaftung lieferte sich der bereits Amtsbekannte im Raum Hall nochmals eine ähnliche Verfolgungsjagd und gefährdete dabei einen Schüler. „Ich war damals mit falschen Freunden immer auf Speed (Droge)“, entschuldigte sich der fünffach Vorbestrafte. Im Ergebnis ergingen mit dem Widerruf von drei einst bedingten Monaten Haft diesmal insgesamt 13 Monate Gefängnis.
Zur Hälfte bedingte 3000 Euro Geldstrafe ergingen wegen Veruntreuung an einen Türken. Obwohl der Angeklagte keinen Typenschein hatte und der Kredit noch offen war, hatte er sein Auto im Wert von 11.404 Euro einfach weiterverkauft. (fell)