Regionalliga West

Gemischte Gefühle bei geteilten Punkten

Kufstein mit Daniel Wurnig (weiß) und Kitzbühel können nach zwei Frühjahrsrunden mit dem Meistertitel spekulieren
© Hans Osterauer

Beim 0:0 fügte Kitzbühel beinahe Tabellenführer Dornbirn die erste Saisonniederlage zu. Blutjunge Reichenauer freuten sich über ein 1:1-Remis gegen Wals-Grünau.

Von Thomas Mair

Innsbruck –Die Spannung im Aufstiegskampf der Regionalliga West ist aufgrund der nicht abgegebenen Lizenzanträge aller Tiroler Vereine längst verebbt. Mit dem Kitzbüheler 0:0 bei Tabellenführer Dornbirn bleibt zumindest das Titelrennen offen. „Die Funktionäre machen die Liga uninteressant. Wir wollten sie heute spannend machen, das haben wir nur halb geschafft“, meinte Trainer Alex Markl, der seiner Elf eine großartige Leistung attestierte. Lediglich die Belohnung des „heroischen Kampfes“ in Form eines Treffers blieb aus.

Einen Punkt holte auch die Reichenau beim 1:1 gegen Wals-Grünau. Dabei mutierte Goalie Matthias Hörtnagl zum Matchwinner. Der Routinier in einem ganz jungen Team parierte einen Elfer und glänzte mit zahlreichen Paraden. „Heute hatten wir wirklich Glück“, resümierte auch Trainer Gernot Glänzer, der seine junge Garde lobte: „Selbst wenn sie sich in der Regionalliga noch schwertun, haben sie brav gekämpft. Es hat Spaß gemacht, ihnen zuzusehen.“ Und mit dem Remis haben sie sich zudem selbst belohnt.

Bereits am Freitag prolongierten Kufstein und Wörgl ihren perfekten Frühjahrsauftakt mit Zu-null-Siegen. „Es gibt nichts zu nörgeln“, meinte der sonst kritische Wörgl-Coach Denis Husic nach dem 4:0-Erfolg gegen Pinzgau. Kufstein vergoldete indes den Auftakt-erfolg in Anif mit einem knappen 1:0-Heimsieg gegen Hohenems. „Die Vorarlberger Abwehrwand war schwer zu knacken“, freute sich Trainer Markus Duftner über das späte Yildiz-Goldtor (84.).

Manuel Kovatsch (rot) rettete gestern mit seinem Treffer den Reichenauer Punktgewinn gegen Wals-Grünau.
© Rudy De Moor