Erneuter Rückschlag für Hotelprojekt am Obernberger See

Der Gemeinderat lehnte es ab, den Weg zum Obernberger See zu einer öffentlichen Interessentschaftsstraße zu erklären. Der Projektwerber ist ratlos.

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Fritz Gurgiser • 01.04.2019 12:27
Es ist etwas ganz anderes bemerkenswert: Mit welchem "Durchhaltevermögen" ein Projekt realisiert werden soll, welches von Beginn an auf "Sand gebaut wurde". Dadurch, dass eine Widmung auf Grundlage einer "Vorbegutachtung eines unzuständigen Landesrates" im Gemeinderat von Obernberg durchgewunken wurde. Und nun sollte eine Gundstücksenteignung das "ermöglichen", wogegen sich ein Höchstgericht ausgesprochen hat. Es ist höchst an der Zeit, die ganze Causa auf den Punkt zu bringen und nicht immer so zu tun, als würde ein Unternehmer schlecht behandelt - wer auf "Sand baut, muss damit rechnen, dass das nie aufgeht". Persönlich bedaure ich das mit vielen anderen sehr, denn es hätte eine Reihe von Möglichkeiten gegeben, die beiden Interessen - den Grundeigentümern wie dem Obernbergtal - gedient hätte. Nicht umsonst haben wir tirolweit Tausende Unterschriften für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes und des Naturdenkmals Obernberger See mit der Kapelle erhalten. Ein Investorenmodell allerdings, wie von Anfang an geplant, hat zu Recht große Skepsis ausgelöst. LG Fritz Gurgiser, Staatspreisträger für Natur- und Umweltschutz im Namen der Unterzeichner der Unterschriftenaktion, die maßgeblich von der AV-Sektion Innsbruck in der Meinhardstraße mitgetragen und unterstützt wurde.

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