E-Mobilität

Innsbrucker Kommunalbetriebe eröffnen größten E-Ladepark Tirols

Bürgermeister Georg Willi mit den IKB-Vorständen Helmuth Müller (li.) und Thomas Pühringer (re.) bei der neuen E-Ladestation in der Salurner Straße.
© IKB/Berger

Der neue E-Ladepark der IKB verfügt über neun Ladepunkte. Dort können elf E-Autos sowie zehn E-Roller und E-Bikes gleichzeitig aufgeladen werden.

Innsbruck – Heute wurde direkt bei der Zentrale der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) in der Salurnerstraße die größte E-Ladestation Tirols in Betrieb genommen. Am neuen Standort können nun zeitgleich elf E-Autos sowie zehn E-Roller und E-Bikes aufgeladen werden. „Als städtisches Infrastrukturunternehmen und regionaler Ökostrom-Erzeuger ist die E-Mobilität für uns ein wichtiges Zukunftsthema“, betonte IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller bei der Eröffnung .

Der neue E-Ladepark der IKB verfügt über neun Ladepunkte mit einer Maximalleistung von 3,7 bzw. 22Kilowatt. Beim Schnelllader ist das Auto mit 50 kW bereits nach 45 Minuten wieder geladen. IKB-Energiekunden bekommen 25 Prozent Rabatt. Die E-Bike-Stationen sind mit den gängigsten Systemen ausgestattet und können auch ohne zusätzliche Ladegeräte gratis genutzt werden. Auch im eigenen Unternehmen baut die IKB den Anteil der E-Flotte kontinuierlich aus: Derzeit sind über 30 E-Fahrzeuge im Einsatz.

Flächendeckende Ladeinfrastruktur

Die E-Mobilität sei ein wichtiger Baustein, um die Schadstoffemissionen in Zukunft weiter zu reduzieren und damit die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern. „Eine flächendeckende und funktionierende Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Durchbruch dieser Technologie“, betonte Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi.

Derzeit betreibt die IKB in Innsbruck 24 öffentliche Ladepunkte mit durchschnittlich 650 Ladevorgängen im Monat. (TT.com)