Campagne-Reichenau: Baustart im Herbst 2019

Trotz der geringeren Dichte werden bei dem Großprojekt jetzt 307 Wohnungen realisiert. Am Baufeld 1 werden 48 Millionen Euro verbaut.

Die Visualisierung zeigt, wie die Anlage aussehen soll. Der Baubeginn ist für den Spätherbst 2019 geplant.
© IIG

Von Marco Witting

Innsbruck –38 Punkte umfasst die Tagesordnung des Innsbrucker Stadtsenats morgen. Darunter: Einbringung und Verkauf „Campagne-Reichenau, Baufeld 1“ an die Innsbrucker Immobiliengesellschaft und Neue Heimat Tirol. Heißt übersetzt, dass es mit dem Baustart am Areal langsam „ernst wird“, wie BM Georg Willi am Rande einer Pressekonferenz erklärte.

Insgesamt sollen auf den vier Baufeldern des Areals, wie mehrfach berichtet, rund 1000 Wohnungen entstehen. Wobei beim Baufeld 4 mit der Tennisanlage weiterhin keine Bewegung zu sehen ist. Davor habe man noch bei den Baufeldern 2 und 3 ohnehin „viel Arbeit“, wie Willi erklärte.

Zurück zum Start auf Baufeld 1. Dort ist der Baubeginn jetzt für „Spätherbst 2019“ angedacht, wie IIG-Chef Franz Danler erklärt. Wie berichtet, hat man kurz vor der Umwidmung im Juli das Projekt entdichtet. Auf die Anzahl der jetzt 307 Wohnungen hatte das aber sehr wenig Einfluss. In dieser Zahl enthalten sind auch 40 bis 50 so genannte Starterwohnungen, die vor allem Für Innsbruck forciert hatte. Laut Danler werden rund 48 Millionen Euro verbaut – 60 Prozent für 184 Wohnungen durch die IIG, 40 Prozent durch die Neue Heimat. Dazu gibt es 220 Abstellplätze und im Erdgeschoß rund 2800 m² Fläche, die nicht für Wohnungen genutzt werden – vom Lebensmittelmarkt über einen Bäcker bis zum Stadtteilzentrum.

„Insgesamt soll sich der Stadtteil in das hineinentwickeln, was schon da ist“, sagt Willi. Auch ÖVP-Vize-BM Franz Gruber („Das soll keine Insellösung werden“) und SP-Stadträtin Elisabeth Mayr („Die Entwicklung des Stadtteils wird dann speziell mit dem Baufeld 2 sehr wichtig“) erkannten die Bedeutung einer weiteren Entwicklung.

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Georg Willi (Bürgermeister Innsbruck)
© Foto TT / Rudy De Moor

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