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Olympia: IOC lädt Athletenvertreter aus aller Welt nach Lausanne

Lausanne (APA/dpa) - Mehr Mitbestimmung, mehr Unabhängigkeit, mehr Geld: Weltweit begehren Sportler auf, fordern mehr Beteiligung und Rechte...

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Lausanne (APA/dpa) - Mehr Mitbestimmung, mehr Unabhängigkeit, mehr Geld: Weltweit begehren Sportler auf, fordern mehr Beteiligung und Rechte von den internationalen Verbänden und Organisationen. Von Samstag bis Montag findet in Lausanne das bisher größte Athletenvertreter-Treffen des Internationalen Olympischen Komitees statt. Erwartet werden Athletenvertreter von allen 206 Nationalen Olympischen Komitees.

Das IOC reagiert damit auf heftigen Gegenwind der Sportler, die ebenso vom Ringe-Orden verlangen, als Hauptdarsteller und nicht als Marionetten der Spiele angesehen zu werden. Auf offener Bühne dürfte aber wohl kaum über die gezielt von Athleten Deutschland erneut erhobene Forderung nach einer direkten Beteiligung der Olympia-Sportler an den Einnahmen des IOC debattiert werden. Es ist eine Art revolutionärer Prozess im Gange, der auch an den Grundfesten des IOC rüttelt.

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Der Mut der Sportler, sich zu wehren, ist seit dem russischen Doping-Skandal und den umstrittenen Entscheidungen der Welt-Anti-Doping-Agentur gewachsen. So protestierten die Schwimmer mit Erfolg gegen den Weltverband (FINA), nicht bei unabhängigen, lukrativen Meetings starten zu dürfen. Und aktuell begehren Spitzen-Handballer in den sozialen Medien unter Hashtag #DontPlayThePlayers („Spielt nicht mit den Spielern“) gegen die immensen Belastung durch immer mehr Spiele auf.

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