Warnung und Ermittlung um Potenzmittel „Rammbock“ in Deutschland

Ein eigentlich verschreibungspflichtiger Wirkstoff, der dem Potenzmittel mit Namen „Rammbock“ beigemischt ist, könne im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben.

(Symbolfoto)
© dpa/Roessler

Ravensburg – Angepriesen als harmloses Nahrungsergänzungsmittel sollte das Produkt „Rammbock“ müde Männer munter machen. Doch manche Käufer gingen unwissentlich ein hohes Risiko ein, wie das Regierungspräsidium Tübingen warnt. Ein beigemischter verschreibungspflichtiger Wirkstoff könne tödliche Folgen haben.

Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt nach dem Fund eines Medikamentes in dem als natürlich beworbenem Potenzmittel gegen eine Person. Am Donnerstag habe es bereits Durchsuchungen in Friedrichshafen gegeben, bei denen Pillen sichergestellt worden seien, sagte eine Sprecherin der Behörde am Freitag.

Die Einnahme des Produkts könne zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, im schlimmsten Fall zum Tode führen, so die Behörden. Das Nahrungsergänzungsmittel enthalte den Wirkstoff „Sildenafil“ – in erhöhter Dosierung. „Sildenafil“ wird den Angaben zufolge bei Erektionsstörungen eingesetzt. Männer dürfen es nur nach ärztlicher Verordnung einnehmen. (APA/dpa)

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