Messner-Doku über Cerro Torre: Ein Toter und zwei gefallene Helden

Die vermeintliche Erstbesteigung des Cerro Torre (3128 m) von Cesare Maestri beschäftigt Bergsteiger seit 60 Jahren. Reinhold Messner dreht derzeit eine Doku und will damit den Nebel um die ominöse Geschichte durchdringen.

Der 3128 Meter hohe Cerro Torre.
© iStock

Von Matthias Christler

Hier nahm das Unglück, eine der größten Lügengeschichten im Alpinismus, vor 60 Jahren seinen Lauf. In einem Kiosk in Buenos Aires. Neben Klatschzeitungen sind Plakate von Bergsteigern zu sehen. Hinter dem Tresen steht Kioskbesitzer Cesarino Fava und schreibt einen Brief – an den Italiener Cesare Maestri, und motiviert ihn damit, den „unmöglichen Berg“ zu versuchen: den Cerro Torre in Patagonien. Drei Kameras und Reinhold Messner beobachten die Szene, die an diesem von Wolken verhangenen Nachmittag in Bozen zwischen Hochhäusern nachgestellt wird.

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