Serbiens Regierung beschließt Gesetz für Schweizer-Franken-Kredite

Belgrad (APA) - Serbiens Regierung hat am Dienstag ein Sondergesetz zur Lösung des Problems mit Schweizer-Franken-Krediten beschlossen. Das ...

Belgrad (APA) - Serbiens Regierung hat am Dienstag ein Sondergesetz zur Lösung des Problems mit Schweizer-Franken-Krediten beschlossen. Das Gesetz soll laut Ankündigung von Finanzminister Sinisa Mali noch diese Woche ins Parlament kommen.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, die Kreditkosten für die Kreditnehmer um 38 Prozent zu reduzieren. Die danach zu tilgenden Kreditbeträge sollen an den Euro geknüpft werden.

Laut Finanzminister Mali sollen dem neuen Gesetz zufolge die Kreditzinsen maximal 4 Prozent betragen dürfen. Wie die Reduktion der Kreditkosten für die Kreditnehmer finanziert werden soll, sagte Mali nicht. Einem Bericht der Tageszeitung „Vecernje novosti“ zufolge soll der Staat für 15 Prozent der Kosten aufkommen und die Banken sollen die restlichen 23 Prozent übernehmen.

Die Lösung betrifft rund 17.000 Personen, die vor Jahren mehrheitlich Wohnungskredite in Schweizer Franken aufgenommen hatten und die derzeit bei den Geschäftsbanken mit insgesamt 540 Mio. Euro verschuldet sind.

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