74 Prozent gehen im Innsbrucker Taxispalais gratis ein und aus

Mit dem Taxispalais leistet sich das Land eine teure „Kunsthalle Tirol“. Weil es zu viele freie Eintritte, strukturelle Defizite und hohe Abgänge gibt.

Die Besucherzahlen im Taxispalais „Kunsthalle Tirol“ in Innsbruck gehen zurück. Die Einnahmen können die Ausgaben nur noch zu 2,2 Prozent decken.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Umgelegt auf die Anzahl der Besucher hat das Land Tirol im Vorjahr in seiner „Kunsthalle Tirol“ im Taxispalais rund 77 Euro für den Jahresbetrieb draufgelegt. Seit 1964 besteht die Galerie beim Innsbrucker Landhaus, im Jahr 1999 wurde sie um rund 2,62 Millionen Euro umgebaut und um ein Café sowie eine Bibliothek erweitert. 2017 übernahm Nina Tabassomi die Leitung der auf zeitgenössische Kunst spezialisierten Kunsthalle. Durchschnittlich werden vier Ausstellungen jährlich durchgeführt, dazu gibt es noch ein Zusatzprogramm. Doch die Besucherzahlen und die Erträge hinken den Erwartungen weit hinterher. Auch organisatorisch gibt es strukturelle Mängel, wie der Landesrechnungshof (LRH) in seinem jetzt vorliegenden Bericht aufzeigt.

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