Innsbruck: Im österlichen Eiertanz durch den Waltherpark

Bürgermeister Georg Willi spendete 200 Ostereier für die Veranstaltung im Innsbrucker Waltherpark.

Ronja (3 Jahre), Helena (4 Jahre) und Rosina (3 Jahre) gehörten zu den jüngsten Teilnehmern des diesjährigen Ostereierlaufs im Innsbrucker Stadtteil Anpruggen
© Reichle

Innsbruck – Ganz schön wackelig lagen die Ostereier auf den Löffeln. Die vierjährige Helena und ihre beiden drei Jahre alten Konkurrentinnen Rosina und Ronja gehörten zu den jüngsten Teilnehmerinnen. Sie durften mit einem fixierenden Finger nachhelfen. Ältere Kinder hatten diesen Vorteil nicht. Im Slalom ging’s um drei Pylone herum, ein­e scharfe 180-Grad-Kurve nach links um einen Baum und auf einer langen Geraden wieder ins Ziel. Die Konzentratio­n war förmlich zu spüren, die Zungenspitze im Mundwinkel und die Augen auf den Löffel gerichtet, rannten die Kinder los. Nicht nur einmal mussten sie sich der Schwerkraft geschlagen geben. „Der wesentliche Teil vom Ei muss wieder ankommen. Man darf es auch wieder aufheben“, mit dieser Regel schickte Josef Pittl die jungen Läufer des diesjährigen Ostereierlaufs ins Rennen. Der Obmann des Wirtschaftsvereins „Anpruggen akti­v“ konnte 60 Läufer im Walther­park begrüßen, die sich dem österlichen Geschwindigkeits- und Geschicklichkeitstest stellten.

200 Ostereier hatte Bürgermeister Georg Willi zu diesem Zweck gespendet. Das Ziel der Veranstaltung, die Anprugger-Innseite wieder zu beleben, war jedenfalls gelungen. Zahlreiche Familien picknickten auf dem Rasen. Das Ei durfte nach dem Lauf verspeist werden – wenn es denn noch ganz war. (mr)


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