SPÖ in den Bezirken: “Politik für Menschen, nicht für Konzerne“

Wörgl – Verteilaktionen, verstärkte Präsenz in den sozialen Medien und Klopfen an einzelne Haustüren – die SPÖ startet mit ihrem EU-Wahlkamp...

(v. l.) Klubobm. LA Georg Dornauer, die beiden EU-Kandidatinnen Christina Bielowski und Theresa Muigg, Kufsteins Bezirksparteivors. NR Christian Kovacevic und die Kitzbüheler LA Claudia Hagsteiner.
© Hrdina

Wörgl –Verteilaktionen, verstärkte Präsenz in den sozialen Medien und Klopfen an einzelne Haustüren – die SPÖ startet mit ihrem EU-Wahlkampf in den Bezirken durch. Eine „Politik für die Menschen, nicht für die Konzerne“ strebt man auf internationaler Ebene an, erklärt Spitzenkandidatin Theresa Muigg und nimmt dabei Steuerschlupflöcher für Großkonzerne à la Amazon, Google oder Starbucks ins Visier.

Von allen Parteien in Tirol will man den höchsten Stimmenzuwachs verzeichnen, gibt der Tiroler Klubobmann Georg Dornauer das Ziel vor. Dafür gilt es in erster Linie, die Menschen zu überzeugen, überhaupt wählen zu gehen. Bei der letzten EU-Wahl im Jahr 2014 nutzten nur knapp 35 Prozent der Tiroler ihr Mitbestimmungsrecht. „Man muss den Menschen vor Ort bewusst machen, welche Rolle die EU-Gesetzgebung in ihrem Alltag hat“, betont Christina Bielowski, die mit Marco Neher das Dreiergespann der Tiroler Gewerkschafter für die Wahl am 26. Mai komplettiert.

Österreich entsendet derzeit 18 von 750 EU-Abgeordneten, fünf davon stellt die SPÖ. „Wenn wir ausschließlich nationale Interessen vertreten, wird nie eine gemeinsame Formulierung für Europa zustande kommen“, ruft Dornauer zu internationaler Vernetzung auf. (jazz)

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