Innsbruck

“Grüß Göttin“ lässt wieder die Emotionen hochkochen

Künstlerin Ursula Beiler sorgt neuerlich für intensive Debatten.
© Hauser

Kaum ein Kunstwerk hat in Tirol in den vergangenen Jahren für so kontroverse — und oftmals recht überhitzte — Debatten gesorgt wie die Installation „Grüß Göttin“ der Künstlerin Ursula Beiler aus Silz.

Innsbruck — Das Vorhaben der Stadt Innsbruck, die viel diskutierte „Grüß Göttin"-Installation von Ursula Beiler beim Kreisverkehr Innsbruck-Mitte aufzustellen, löst unterschiedlichste politische Reaktionen aus: GR Irene Heisz (SPÖ), Vorsitzende des gemeinderätlichen Kulturausschusses, freut sich darüber, dass das Kunstwerk „endlich einen Platz in der Stadt bekommt". Es sei eine wichtige Funktion von Gegenwartskunst, „gewohnte Denkmuster aufzuweichen und sie auf ihre Stichhaltigkeit abzuklopfen".

Sehr kritisch äußern sich hingegen Volkspartei und Seniorenbund: ÖVP-Stadtparteiobmann GR Christoph Appler wirft Kulturstadträtin Uschi Schwarzl (Grüne) „mangelnde Sensibilität" vor, weil die Neuaufstellung des Schildes gerade in der Karwoche präsentiert werde. GR Mariella Lutz sieht die Neuaufstellung wegen „unnötiger Ablenkung" auch als verkehrstechnisch problematisch an. (TT)

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