Juncker entsetzt über Anschläge in Sri Lanka

Colombo (APA/dpa) - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf die Serie von Anschlägen in Sri Lanka mit mindestens 185 Toten r...

Colombo (APA/dpa) - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf die Serie von Anschlägen in Sri Lanka mit mindestens 185 Toten reagiert. Mit Entsetzen und Trauer habe er von der Tat erfahren. „Ich spreche den Familien der Opfer, die sich zu einem friedlichen Gottesdienst versammelt hatten oder kamen, um dieses wunderschöne Land zu besuchen, mein Beileid aus“, schrieb Juncker am Sonntag auf Twitter. „Wir sind bereit zu helfen.“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte die Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka scharf. „Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit“, schrieb Erdogan am Sonntag auf Twitter. Im Namen der Türkei spreche er den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und wünsche den Verletzten schnelle Genesung.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu schrieb auf Twitter, was auch immer die Motivation sei, der „niederträchtige Anschlag“ in Sri Lanka sei „feige, barbarisch und kaltblütig“, genau so wie der Mitte März im neuseeländischen Christchurch verübte Angriff auf Moscheen. „Terror hat keine Religion, keine Nation, keine Geografie.“

Afghanistans Präsident Ashraf Ghani verurteilte ebenfalls die Anschläge in Sri Lanka scharf. Angriffe auf Gottesdienstbesucher seien schrecklich, schrieb Ghani am Ostersonntag im Kurznachrichtendienst Twitter. Sein Land stehe „an diesem dunklen Tag“ in Solidarität an der Seite Sri Lankas. Den Opfern sowie den Angehörigen, die an diesem heiligen Fest ihre Lieben verloren hätten, sprach er seine tiefe Anteilnahme aus.

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Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigte sich tief betroffen. „Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden“, erklärte er am Ostersonntag in Berlin. „Besonders niederträchtig ist, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden.“ Deutschland stehe an der Seite des Landes „in der Entschlossenheit, dem menschenverachtenden Terror entgegenzutreten“. Den Verletzten wünschte Steinmeier Kraft und schnelle Genesung. „Meine Gedanken sind auch bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer und den Helfern vor Ort.“

Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reisehinweise für den südasiatischen Inselstaat aktualisiert. „Reisende werden gebeten, die Anschlagsorte weiträumig zu meiden, die lokalen Medien zu verfolgen, engen Kontakt zu Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften zu halten und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten“, schrieb das Ministerium in Berlin am Sonntag. Die Lage sei unübersichtlich. „Mit weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen wie Absperrungen, aber auch Einschränkungen im Flugverkehr und verstärkten Kontrollen vor dem Betreten des Flughafengebäudes und dem Abflug ist zu rechnen.“ Militär und Polizei seien sichtbar präsent.


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