Niedrige Beteiligung bei Präsidentenwahl in Nordmazedonien

Skopje (APA) - Die Präsidentenwahl in Nordmazedonien ist am Sonntag ruhig und im Zeichen niedriger Wahlbeteiligung verlaufen. Nach Angaben d...

Skopje (APA) - Die Präsidentenwahl in Nordmazedonien ist am Sonntag ruhig und im Zeichen niedriger Wahlbeteiligung verlaufen. Nach Angaben der staatlichen Wahlkommission hatten bis 15.00 Uhr nur knapp 29 Prozent der Stimmberechtigten an dem Urnengang teilgenommen.

Unter Berufung auf die Wahlkommission berichteten Medien in Skopje auch, dass das Interesse an der Wahl in den von Albanern bewohnten Gemeinden besonders niedrig gewesen sei. So hätten in Tetovo bis 13.00 Uhr nur gut 13 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Der Präsidentschaftskandidat der regierenden Sozialdemokraten, Stevo Pendarovski, wird zum ersten Mal auch von der mitregierenden albanischen Demokratischen Integrationsunion (DUI) unterstützt. Dies schien zunächst keine Auswirkung auf die Wahlteilnahme von albanischen Wählern gehabt zu haben. Blerim Reka, der von zwei kleinen albanischen Oppositionsparteien unterstützte Präsidentschaftskandidat, galt von vornherein als Kandidat ohne Siegeschancen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen wurde am Sonntag zwischen Pendarovski und der Präsidentschaftskandidatin der nationalkonservativen VMRO-DPMNE, Gordana Siljanovska Davkova, erwartet.

Es gilt als so gut wie sicher, dass das neue Staatsoberhaupt erst in der Stichwahl am 5. Mai bestimmt wird. Die Wahlteilnahme muss dann aber bei mindestens 40 Prozent der Stimmberechtigten liegen, ansonsten müssten die Präsidentenwahlen wiederholt werden.

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren