Home Invasion in Niederösterreich: Mutter und Tochter überfallen

Eine Mutter und ihre Tochter sind am Samstagabend in ihrem Haus in Nodendorf (Bezirk Mistelbach) in Niederösterreich von drei unbekannten Tätern überfallen worden. Die beiden Frauen sind schwer traumatisiert.

(Symbolfoto)
© APA/Schlager

Nodendorf – Nach einem Überfall auf zwei Frauen in deren Wohnhaus in Nodendorf (Bezirk Mistelbach) sind die beiden Opfer schwer traumatisiert und werden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die drei maskierten und schwarz gekleideten Täter seien mit großer physischer und psychischer Brutalität vorgegangen, sagte Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion NÖ im Gespräch mit der APA.

Mutter und Tochter gefesselt

Die Männer waren am späten Samstagabend ins Haus eingedrungen und hatten zuerst die 53-jährige Mutter in Handschellen gelegt und ihr den Mund mit Klebeband zugeklebt. Die 22-jährige Tochter wehrte sich „mit Leibeskräften“ gegen die Eindringlinge, schilderte Baumschlager. Schließlich wurde auch sie mit einem Klebeband gefesselt.

Danach durchsuchten zwei der Täter das Haus nach Geld und Schmuck. Ein Dritter bewachte, mit einem Brecheisen bewaffnet, die gefesselten Frauen. Während des zwei Stunden dauernden Überfalls hatten die Eindringlinge das Licht im ganzen Haus abgeschaltet und benutzten Taschenlampen. Das habe die psychische Belastung für die Frauen noch erhöht und es ihnen außerdem erschwert, Angaben über die Täter zu machen, so Baumschlager.

Frauen konnten sich selbst befreien

Bevor die drei Männer das Haus mit ihrer Beute verließen, fesselten sie ihre Opfer noch an den Beinen und klebten auch der 22-Jährigen den Mund zu. Dennoch gelang es den Frauen sich zu befreien und die Polizei zu verständigen. Neben dem psychischen Trauma erlitten sie durch die Fesselung Schwellungen und Rötungen.

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Die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt liefen „auf Hochtouren“, sagte Johann Baumschlager. Es gebe erste „vage“ Ermittlungsansätze. Die Täter könnten aus dem Ausland stammen, sie hätten sich untereinander in einer Fremdsprache unterhalten, so eine Polizeisprecherin. (APA)


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