Ein Leben für die Bildung und Kultur: Ferdinand Reitmaier wird 80
Der ehemalige Telfer BORG-Direktor und spätere Landesschulinspektor für die AHS Tirols hat Tirols Bildungs- und Kulturlandschaft stark mitgeprägt.
Telfs, Innsbruck –Er hat Tirols Bildungs- und Kulturlandschaft stark mitgeprägt: Am 29. April feiert der ehemalige Telfer BORG-Direktor und spätere Landesschulinspektor für die AHS Tirols, Hofrat Ferdinand Reitmaier, seinen 80. Geburtstag.
Geboren in Maria Schmolln (OÖ), kam Reitmaier mit zehn Jahren nach Tirol ans Franziskanergymnasium in Hall. Nach Abschluss des Latein- und Geschichtestudiums in Innsbruck begann er seine Tätigkeit im Schuldienst am BRG Lienz und anschließend beim Landesschulrat für Tirol als pädagogisch-administrativer Referent. 1970 wurde dem erst 31-Jährigen der Aufbau des musisch-pädagogischen Bundesrealgymnasiums Telfs übertragen. Auch in der Lehrerausbildung war er jahrelang erfolgreich tätig.
1995 wurde Reitmaier zum Landesschulinspektor für die AHS Tirols bestellt und übte diese Funktion aus, bis er 2001 in den Ruhestand trat.
Zusammen mit einer Reihe von Persönlichkeiten, etwa Dekan Msgr. Franz Saurer, gründete er vor nunmehr 40 Jahren den „Kreis für Kultur und Bildung“, dessen Obmann er 16 Jahre lang war. Für seine Verdienste auf schulischem und kulturellem Gebiet erhielt Reitmaier zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1997 die Ernennung zum Hofrat, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, das Verdienstkreuz des Landes Tirol, das Ehrenzeichen der Marktgemeinde Telfs oder den Päpstlichen Orden „Pro ecclesia et pontifice“.
Und auch Reitmaiers eigentlicher Berufswunsch, nämlich der des Journalisten, erfüllte sich tatsächlich noch: Nach seiner Pensionierung war er als ehrenamtlicher Moderator bei „Radio Maria Österreich“ tätig und gestaltete über 200 Sendungen in der Reihe „Bei uns zu Gast“. (TT)