Ein Klassentreffen auf 2840 Metern

Zum zweiten Mal traf sich die Elite der Freestyle-Szene im Ötztal, um bei den Audi Nines eine intensive Saison spektakulär abzuschließen.

Nicht nur der Norweger Jasper Tjaeder sorgte für spektakuläre Bilder.
© Klaus Polzer

Sölden –Wenn sich Olympiasieger wie David Wis­e oder Anna Gasser im Selbstbedienungsrestaurant am Tiefenbachferner unter die Skitouristen mischen, dann ist es wieder Zeit für die Audi Nines:

Zum zweiten Mal ging der traditionelle Saisonkehraus der Freestyle-Szene in Sölden und Obergurgl-Hochgurgl über den Kicker, die Quarterpipe und das Launch Pad (eine zehn Meter hohe Stahlkonstruktion).

Die futuristische Anlage, die ausschließlich aus Naturschnee besteht, hielt, was sie versprach: spektakulären Sport. Freeski-Legende Martin Misof meinte gar: „Die Audi Nines sind das Coachella (eines der bekanntesten Musikfestivals der Welt, Anm.) des Freestyle-Sports.“ Ganz unrecht hat er nicht, denn die Dichte an Weltmeistern, Olympiasiegern oder Weltrekordhaltern ist so groß wie bei kaum einer Veranstaltung abseits der X-Games. „Man kann einfach coole Shootings machen“, schwärmt zum Beispiel Anna Gasser.

Nach einer Woche, in der unzählige Filmrollen verbraucht wurden, stand gestern der Abschlusscontest auf dem Programm: Auf dem Stockerl landete dabei Clemens Millauer. Kommendes Jahr folgt die nächste Auflage. Dabei soll es noch spektakulärer zugehen – eine optimistische Zielsetzung ...

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Gefilmt wurde bei den Audi Nines fast in jeder Lage.
© Klaus Polzer

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