Tirolerin Herzog schloss sich „Oranje“-Profiteam an

Die Tiroler Eisschnelllauf-Weltmeisterin Vanessa Herzog kooperiert mit dem niederländischen Profiteam Reggeborgh, das neun Herren und drei Damen umfasst. Bereits diese Woche finden im Rahmen des Inline-Speedskating-Europacups in Heerde die ersten Trainings statt.

Die Tirolerin Vanessa Herzog kooperiert mit dem niederländischen Profiteam Reggeborgh.
© ÖESV

Ferlach – Eisschnelllauf-Weltmeisterin Vanessa Herzog und ihr Trainer und Ehemann Thomas Herzog gehen eine einjährige Kooperation mit dem niederländischen Profiteam Reggeborgh ein. Die entscheidenden Gespräche darüber wurden am (heutigen) Montag geführt. Schon diese Woche finden im Rahmen des Inline-Speedskating-Europacups in Heerde/Niederlande die ersten Trainings im Rahmen der Kooperation statt.

In Heerde wird Herzog am Freitag und Samstag über 300 und 500 m antreten. Inline-Saisonhöhepunkt sind die „World Roller Games“ vom 4. bis 15. Juli in Barcelona. Fixiert wurden zudem gemeinsame Rad-Camps auf Mallorca und in Italien sowie Eis-Trainingslager für Sommer und Winter. Das von Olympiasieger Gerard van Velde trainierte Team um Olympiasieger Michel Mulder und Weltmeister Kai Verbij umfasst neun Herren und drei Damen, u.a. die 20-jährige niederländische Sprinthoffnung Jutta Leerdam.

Herzog „überglücklich“

„Ich bin überglücklich, so eine starke Trainingsgruppe zu bekommen“, wurde die 23-jährige Herzog in einer Aussendung zitiert. „Kai Verbij, Ronald und Michel Mulder und Dai Dai N ́tab sind absolute Weltspitze im Sprint und ideal, wenn ich superschnelle Runden am Programm habe. Die zweite Reihe der Männer ist immer noch schneller als ich und mit schnellen Frauen regelmäßig zu trainieren passt auch gut.“ Auch die Inline-Schiene sei im neuen Team gut abgedeckt.

Der Tirolerin und ihrem Mann sei wichtig gewesen, die Trainingssteuerung nicht aus der Hand zu geben. „Das Team Reggeborgh erwartet im Gegenzug gute Trainings-Inputs von mir, also passt es für alle. Das ganze Jahr über und speziell für die Weltcups gute Trainingspartner zu finden war unser großes Ziel für heuer.“ (APA)


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