Tiroler Spitalsreform: Eingliederung könnte 70 Millionen Euro kosten

Ärztekammerpräsident Artur Wechselberger kritisiert den stümperhaft aufgesetzten Prozess für die Spitalsreform in Tirol.

Tilg (l.) sieht Spitalsreform nicht gefährdet, Wechselberger übt hingegen scharfe Kritik an der Vorgangsweise.
© Hammerle

Von Peter Nindler

Innsbruck –40 Vorhaben sind für die verbesserte Aufgaben- und Angebotsabstimmung in den vier Landes- und sechs Bezirksspitälern vorgesehen. Für das Landeskrankenhaus Natters mit seiner Lungenheilkunde und Inneren Medizin werden die Gespräche allerdings neu aufgesetzt. Ursprünglich war eine Eingliederung in die Klinik Innsbruck und in das kriselnde Landeskrankenhaus Hall geplant. Nicht nur wegen flächendeckender Proteste mit 30.000 Unterschriften für den Erhalt von Natters wurde das Vorhaben vorläufig gestoppt. Von der Arbeiter- bis zur Ärztekammer haben sich nämlich auch maßgebliche Interessenvertreter gegen die Schließung ausgesprochen.

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