Regen und Kühle bedeutet Erholungsphase für Ackerpflanzen

Wien (APA) - Die Ackerbauern sind vor allem in Teilen Ostösterreichs wegen der Trockenheit bereits alarmiert gewesen. Die vergangenen Nieder...

Wien (APA) - Die Ackerbauern sind vor allem in Teilen Ostösterreichs wegen der Trockenheit bereits alarmiert gewesen. Die vergangenen Niederschläge haben aber größtenteils für eine Entspannung gesorgt, sagte Andreas Pfaller, Referatsleiter Pflanzliche Erzeugnisse in der Landwirtschaftskammer Österreich am Dienstag auf APA-Anfrage. „Aktuell gibt es eine gute Erholungsphase.“

Bei moderaten Temperaturen wäre weiterer Niederschlag noch wünschenswert, vor allem im äußersten Nordosten wie etwa im Raum Laa an der Thaya. Zu viel Wärme, vor allem Tage mit mehr als 25 Grad seien für den Ackerbau nicht wünschenswert, so Pfaller. Das gelte auch für den Zuckerrübenanbau, der vor den Niederschlägen zum Teil wieder von einem Befall des Rübenrüsselkäfers betroffen war. Die Kühle macht den Acker- und Grünlandpflanzen hingegen nichts.

Mit gefährlichen Morgenfrösten rechnet die LKÖ laut Pfaller nicht. 2016 und 2017 hatten Spätfröste für große Schäden gesorgt. Die steirischen Erwerbsobstbauern befinden sich laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ (Dienstag) wieder in Sorge und arbeiten mit Hagelnetzen, Frostberegnungen, Kerzen und Heizöfen gegen die Kälte um schlimme Schäden zu verhindern.

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