Tote Kühe in Kärnten weder an Seuche gestorben noch erschossen

Laut Bezirkshauptmannschaft dauern die Untersuchungen zur Todesursache noch an. Auch der Zeitpunkt des Ablebens der Tiere ist noch unklar.

Symbolfoto.
© TT/Thomas Böhm

Feldkirchen – Die Kärntner Behörden haben am Dienstag erste Erkenntnisse zur Todesursache von 21 verendeten Rindern bekanntgegeben. Demnach kommt eine Tierseuche nicht infrage, ebenso wurden die Tiere des erkrankten Landwirts aus dem Bezirk Feldkirchen definitiv nicht erschossen. Laut Bezirkshauptmannschaft werden die Untersuchungen noch andauern.

Dabei gilt das Interesse nicht allein der Todesursache. „Völlig unklar ist insbesondere auch noch der Zeitpunkt, wann die Tiere verendet sind“, heißt es in der Aussendung. Auch ein Hund wurde in einem Nebengebäude tot aufgefunden.

Am Freitag hatte sich der 41-jährige Bauer selbst in das Klinikum Klagenfurt bringen lassen. Als seine Angehörigen am Samstag nach seinen Tieren sehen wollten, fanden sie die verwesten Kadaver im Stall und alarmierten die Polizei. Diese hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei aufgenommen. (APA)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Schlagworte