EuGH-Generalanwalt: „Jagd auf Wolf zulässig“

Um eine Ausnahmeregelung zur Wolfsjagd hat Finnland beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) angesucht, nun hat der Generalanwalt des EuGH in ei...

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Um eine Ausnahmeregelung zur Wolfsjagd hat Finnland beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) angesucht, nun hat der Generalanwalt des EuGH in einer Stellungnahme bestätigt, dass eine Ausnahmeregelung für geschützte Arten möglich ist, wenn damit das Erreichen des günstigen Erhaltungszustands nicht verhindert wird. Der Südtiroler EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann hält diese Stellungnahme für einen Wendepunkt in der Diskussion um den Schutzstatus des Wolfs.

Das einstige Impuls-Führungstrio Hans Lindenberger, Maria Zwölfer und Josef Schett kommt nach schmerzhaften Haftungen aufgrund nicht abgerufener Vorwärts-Parteiförderung nicht zur Ruhe. So klagte Lindenberger in dieser Woche Zwölfer und Schett auf je ein Drittel jener gut 240.000 Euro, die er aufgrund eines höchstgerichtlichen Urteils schon alleine an Vorwärts überwiesen hatte. Ein Vergleich mit Zwölfer ist dazu am Mittwoch gescheitert. Die klagt nun wiederum ihren einstigen Rechtsvertreter Hermann Holzmann auf Schadenersatz wegen georteter Fehlberatung. Schett und Lindenberger hingegen schlossen gestern einen Vergleich. Demnach wird Schett statt geklagter 79.600 nun bis zum 24. Mai 60.000 Euro an Lindenberger überweisen, um endgültig alle Ansprüche zu bereinigen.

Bei der gestrigen AK-Vollversammlung in Innsbruck sprach sich Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl klar gegen die diskutierte Kürzung der AK-Mitgliedsbeiträge und für eine flächendeckende Spitalsversorgung in Tirol aus. „Werden die Beiträge gekürzt, fehlen der AK wichtige Mittel zur Erbringung ihrer Leistungen“, sagte Zangerl. Im Vorjahr hat die Tiroler Arbeiterkammer insgesamt 35.560 Beratungen durchgeführt und 51,4 Millikonen Euro (inklusive Insolvenzgelder) für Tirols Beschäftigte erkämpft. (TT, fell)


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