Frühere Journalistin in Kabul erschossen

Mena Mangal sei am helllichten Tag im Osten der afghanischen Hauptstadt erschossen worden. Die Fahndung nach dem Täter laufe, so das Innenministerium.

Ein Polizist in Kabul.
© REUTERS

Kabul – In Kabul ist eine frühere Journalistin getötet worden. Ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums teilte am Samstag mit, Mena Mangal sei am helllichten Tag im Osten der Hauptstadt erschossen worden. Die Fahndung nach dem Täter laufe, hieß es weiter. Zunächst bekannte sich niemand zu den Schüssen.

Mangal war vor allem in Kabul als TV-Moderatorin bekannt. Sie hatte bei mehreren Fernsehsendern gearbeitet, war dann aber in die Politik gewechselt und als kulturelle Beraterin des afghanischen Parlaments tätig. Vor ihrem Tod soll sie in sozialen Netzwerken geschrieben haben, dass sie sich bedroht fühle.

In Kabul ist es in jüngster Zeit immer wieder zu Anschlägen und anderen Gewalttaten gekommen. Im Jahr 2018 wurden nach Angaben von Reporter ohne Grenzen in keinem anderen Land der Welt so viele Journalisten getötet wie in Afghanistan. (APA/AFP)

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