Älteste Erbmonarchie der Welt: Ein neuer und viele letzte Kaiser

Der japanische Monarch Naruhito ist der letzte Kaiser, den es auf der Welt gibt. Alle anderen „Könige der Könige“ haben abgedankt – und kaum einer von ihnen freiwillig wie Naruhitos Vater Akihito. So manche Kaiser, auch ein Habsburger, haben ein tragisches Ende gefunden.

Der 59-jährige Naruhito, der neue japanische Kaiser, gefolgt von Kaiserin Masako, Kronprinz Akishino and Kronprinzessin Kiko am 1. Mai im kaiserlichen Palast in Tokio.
© Japan Pool

Von Silvana Resch

Der iranische Schah Mohammed Reza Pahlavi mit seiner zweiten Ehefrau Soraya Esfandiary.
© AFP

Die älteste Erbmonarchie der Welt hat den längs­ten Atem. Seit 1. Mai sitzt in Japan ein neuer Kaiser auf dem Chrysanthementhron. Naruhito ist die Nachfolge seines 85-jährigen Vaters Akihito angetreten, der lange darum gerungen hatte, bereits zu Lebzeiten abdanken zu dürfen. Das strenge Hofzeremoniell im Land der aufgehenden Sonne macht das Leben der kaiserlichen Familie nicht gerade einfach. Tradition verpflichtet, und in Japan blickt man auf eine sehr lange Tradition zurück. Seit 660 vor Christus soll Jimmu, der erste japanische „Tenno“ (was im Deutschen mit Kaiser übersetzt wird), geherrscht haben.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte