Paketdienste und Co: Klein-Lkw verschärfen Transit-Problem in Tirol

Ein Bericht des Landes zeigt eine alarmierende Situation auf, das Verkehrsministerium sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.

Der „große“ Transit und im Windschatten die Klein-Lkw: Tirol wird in die Zange genommen, Kleintransporter können Tag und Nacht fahren.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck –Es ist der versteckte „Gütertransit“, der sich zusätzlich zu den 2,5 Millionen Lkw-Fahrten über den Brenner auf den Tiroler Transitrouten abspielt: Kleintransporte mit Fahrzeugen unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Die Zunahm­e ist evident, auch wegen der Kurier-, Express- und Paketzustelldienste. Im Transit, wo vorwiegend in den östlichen EU-Staaten angemeldete Klein-Lkw unterwegs sind, spielen sie mittlerweile ebenfalls eine Rolle. Ende Jänner hat die Landespolizeidirektion Tirol darauf hingewiesen, dass Kleintransporter, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, am nieder- und hochrangigen Straßennetz in hoher Zahl unterwegs sind.

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