Pensionen: SPÖ sieht eigene Idee von Koalition abgekupfert

Wien (APA) - Die SPÖ sieht die geplante Erhöhung der Mindestpensionen bei langer Versicherungsdauer an sich positiv, betont aber, dass die K...

Wien (APA) - Die SPÖ sieht die geplante Erhöhung der Mindestpensionen bei langer Versicherungsdauer an sich positiv, betont aber, dass die Koalition hierbei nur einen Antrag der Sozialdemokraten aufgenommen habe. Wäre nicht EU-Wahl, würde die entsprechende Initiative wohl noch länger abliegen, meinte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner bei einer Pressekonferenz.

Vorsichtig ist man bei der SPÖ insofern, als der konkrete Antrag von ÖVP und FPÖ noch nicht vorliege. So pochte Sozialsprecher Beppo Muchitsch auch auf einen Rechtsanspruch, die Leistung zu erhalten. Es könne nicht sein, dass Mindestpensionisten zu Bittstellern degradiert werden.

Für Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek sind ohnehin noch ganz andere Maßnahmen notwendig, denn die niedrigen Frauenpensionen ergäben sich ja durch das Erwerbsleben. Initiativen brauche es daher beim Ausbau der Ganztagesbetreuung, aber auch bei der Einkommenstransparenz, zumindest firmenintern. Schließlich müssten nach SPÖ-Vorstellung auch sämtliche Karenzzeiten dienstrechtlich voll angerechnet werden, etwa für Gehaltsvorrückungen.

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