Antrag auf Sonderprüfung: UniCredit scheitert bei der BTV

Bei der BTV-Hauptversammlung wurde die von der UniCredit Bank Austria verlangte Sonderprüfung abgelehnt. Der Konflikt geht weiter.

Bei der Hauptversammlung im BTV-Hauptgebäude ging es gestern heiß her. Jetzt dürfte sich der Streit in die Gerichte verlagern.Foto: BTV

Von Alois Vahrner

Innsbruck –Die allermeisten der vorherigen 100 Hauptversammlungen der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) verliefen äußerst ruhig, bei der gestrigen kam es dann aber zum nach den jüngsten Ereignissen erwarteten Showdown: Wie schon bei der Schwesterbank Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) stellten die Vertreter des Großaktionärs UniCredit Bank Austria (sie hat fast 47 Prozent Anteil an der BTV) neben einer langen Liste an Fragen an Vorstand und Aufsichtsrat den Antrag auf eine Sonderprüfung aller seit 1993 erfolgten Kapitalerhöhungen. Die untereinander beteiligten 3-Banken (BTV, Oberbank und BKS) hätten bei Kapitalerhöhungen „Geld im Kreis geschickt“, zudem habe sich auch die den drei Regionalbanken gehörende Generali-3-Banken-Holding an den Kapitalerhöhungen beteiligt, weshalb sich BTV & Co. ihre Kapitalerhöhungen quasi selbst mitfinanziert hätten.

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