Bürgermeister Georg Willi steht zu Projekt Bichl 3
Willi bekräftigte noch einmal, dass dies der bessere Standort sei, sowohl was Zufahrt als auch die Belebung des Ortes betreffe.
Die Nachdenkpause hat, wie berichtet, zu keiner Änderung geführt. Das Wohnbauprojekt Bichl 3 in Igls kommt. Trotz etlicher Proteste von Iglern und der Opposition. Daran änderten auch diverse Protestschreiben am vergangenen Wochenende nichts mehr, in denen noch einmal versucht wurde, das Projekt zu verhindern. Heute landet der Punkt im Stadtsenat. BM Georg Willi bekräftigte noch einmal, dass dies der bessere Standort sei, sowohl was Zufahrt als auch die Belebung des Ortes betreffe. Und der Bürgermeister sagte außerdem: „Jene Menschen, die zuvor am Bichl leistbaren Wohnraum bekommen haben, sollten auch die Größe haben, dies für andere Menschen zu ermöglichen.“ Unterstützung dafür kam gestern von den Koalitionspartnern. Unter anderem von der SPÖ. Klubobmann Helmut Buchacher sagte zudem: „Damit ist es aber nicht getan. Auch am Gletscherblickweg muss sozialer Wohnbau für die Innsbrucker realisiert werden“, sagte Buchacher im Namen des gesamten SPÖ-Klubs in einer Aussendung.
Etliche Schreiben von besorgten Anrainern gab es am Wochenende auch rund um das geplante Kontaktzentrum für Alkoholkranke in der Matthias-Schmid-Straße. Vize-BM Franz Gruber rechtfertigte den Standort gestern neuerlich – zudem verwies er auf entsprechende Nutzungsregelungen. Sollte es Probleme geben, dann würde man zudem immer noch die Möglichkeit haben, hier nachzuschärfen.
450.000 Euro würden der Stadt Innsbruck an Vergnügungssteuer entgehen, wenn das Land eine geltende Regelung für die Abgabe von Quick Tipps ändert. BM Georg Willi appellierte gestern, dies nicht zu tun. Es sei nicht einzusehen, warum eine Tippabgabe durch einen Trafikanten anders bewertet werde als ein eigener Tipp. „Wir möchten, dass die Regelung so bleibt, wie sie ist.“ Deshalb soll der Stadtsenat eine entsprechende Stellungnahme an das Land genehmigen. (mw)
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