Schwaz

Jubel für Musik und Kunst, Ärger bei Pfandbecherrückgabe

Dass man auch mit über 70 Jahren noch ein lässiger Typ sein kann, zeigte Waterloo Freitagabend. Das Publikum war begeistert – auch weil Waterloo, der eigentlich Hans Kreuzmayr heißt, keine Berührungsängste zeigte
© Dähling

Der Sänger Waterloo begeisterte die Besucher beim Auftakt der 1. Jenbacher Kulturtage.

Jenbach –Mit Elan, Lebensfreude und alten Hits riss der 73-jährige Sänger Waterloo die Besucher beim Auftakt der 1. Jenbacher Kulturtage mit. Ganz voll war der Kirchplatz bei den Konzerten am Wochenende zwar nicht. Aber die Veranstalter sind zufrieden. „Es herrscht eine tolle Stimmung. Mit den Besucherzahlen sind wir zufrieden, denn es war ja erst das erste Wochenende“, sagt Kulturreferentin Barbara Wildauer. Nächstes Wochenende geht’s bekanntlich weiter. Bis dahin sollen kleine Mängel behoben werden. Als ein solcher stellte sich die Rückgabe der Pfandbecher bzw. die Pfandrückzahlung nach 22 Uhr heraus. Der Getränkestand am Kirchplatz wurde von einem Telfer Verein betrieben – von 14 bis 22 Uhr. Samstag dauerte das Soda-Zitron-Konzert länger, ab 22 Uhr wurden aber keine Becher mehr angenommen. „Deswegen gab es Unmut“, weiß Wildauer. Das soll künftig anders laufen. „Wer jetzt noch einen Becher zurückgeben will, kann das bei der Konditorei Pernter“, informiert Wildauer. Dass der Stand nicht von Jenbachern betrieben werde, liege daran, dass man einen professionellen Gastronom brauche. Laut Wildauer habe das von den Jenbachern keiner machen wollen und für die Vereine seien die Öffnungszeiten schwierig. Zudem forciere man bewusst den Austausch mit Oberländern, die beim Fest auch weitere Verkaufsstände betreiben. (ad)