Kitzbüheler Alpenrallye: Kulturgut auf der Straße

Zum 32. Mal geht die Kitzbüheler Alpenrallye vom 5. bis 8. Juni 2019 über die Bühne. Dabei kommen Fans von glitzerndem Chrom und automobilem „Kulturgut“ auf ihre Kosten.

Nicht weniger als 170 Automobilklassiker werden wieder bei der Kitzbüheler Alpenrallye am Start stehen.
© Ritsch

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Klassiker sind bei der Kitzbüheler Alpen­rallye nicht nur die Fahrzeug­e, die am Start stehen, sondern auch die Veranstaltung selbst ist als solch einer zu bezeichne­n. Seit nun 32 Jahren findet diese Veranstaltung in Kitzbühel statt und auch heuer sind wieder 170 Fahrzeuge mit dabei.

„Es ist nicht so einfach, jedes Jahr wieder Strecken zu finden, die wir noch nicht oder schon lange nicht mehr gefahren sind“, schilderte Armin Schwarz, Rallyeprofi und seit drei Jahren Rennleiter, bei einer Pressekonferenz gestern in Kitzbühel. Dabei wurde das Programm der Rallye vorgestellt. Von 5. bis 8. Juni werden wieder automobil­e Klassiker die Straßen nicht nur im Bezirk befahren. Erstmals seit Jahren stattet der Tross am zweiten Bewerbstag der Stadt Salzburg einen Besuch ab. Die Strecke führt dabei unter anderem über die Hochkönig-Bergstraße, durch das Lammertal und über die Deutsche Alpenstraße.

Am ersten Tag führt der Prolog durch das Brixental und den Abschluss bildet am dritten Tag die Etappe über Mittersill, den Gerlospass, Rattenberg und die Kramsacher Seen mit dem krönenden Abschluss bei der Fahrzeugparade in der Kitzbüheler Innenstadt (Samstag, 8. Juni, ab 14:35 Uhr). Es sind insgesamt 570 Kilometer zurückzulegen. „Das ist für manche Autos durchaus eine Herausforderung“, sagt OK-Chef Markus Christ. Denn die Palette reicht vom 400 PS starken Lamborghini Jarama zum VW Käfer Cabriolet aus dem Jahr 1958 mit lediglich 30 PS. Nicht weniger als 30 unterschiedliche Marken sind am Start. Dabei wird der Wert der Fahrzeuge in Millionenhöhe beziffert.

Aber ganz egal, welches Auto gelenkt wird, ehrgeizig sind alle Teilnehmer. „Das ist kein gemütliches Spazierenfahren, sondern ein echter Wettbewerb. Spätestens am zweiten Tag werden alle ehrgeizig“, schildert OK-Chef Christ.

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Wie jedes Jahr werden die Sponsoren auch wieder einig­e bekannte Persönlichkeiten ins Rennen schicken, klingende Namen wollen die Veranstalter noch keine nennen. Diese werden erst kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben. Einer der Teilnehmer in den 32 Jahren war übrigen­s auch die kürzlich verstorbene Rennsportlegend­e Niki Laud­a.


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