“Speckhöfe“: Rodung von drei Hektar Wald war „rechtswidrig“

Mit nachträglicher Bewilligung einer Bodenaushubdeponie wurde Kultivierung der „Speckhöfe“ saniert. Volksanwaltschaft ortet massive Rechtsmängel.

Mähwiese mit Hindernissen statt Wald: Doch für die Schlägerung bestand kein öffentliches Interesse.
© TT

Von Peter Nindler

Gnadenwald –Der Unmut der Bürger wegen Bodenaushubdeponien im Allgemeinen, zu wenig Mitspracherechten der Gemeinden im Besonderen und ihr Frust wegen der Machtlosigkeit gegenüber den Behörden lassen sich am Beispiel Gnadenwald nachvollziehen. Dort mussten bereits 2013 drei Hektar Wald für eine Mähwiese weichen. Doch die Projektwerber, u. a. Ex-Bürgermeister Günter Strasser, hatten die vorgeschriebenen Maßnahmen für den Hochwasserschutz missachtet und 10.000 Kubikmeter Schotter zu viel aufgetragen.

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