Innsbruck

Parkplatz für Wanderer auf der Hungerburg gefordert

Die Parkflächen auf der Hungerburg sind gebührenpflichtig.
© Thomas Böhm

Heute vor drei Wochen hat die Stadt Innsbruck die Hungerburg in eine gebührenpflichtige Parkzone verwandelt. Die Dauerparker ist man damit, ...

Heute vor drei Wochen hat die Stadt Innsbruck die Hungerburg in eine gebührenpflichtige Parkzone verwandelt. Die Dauerparker ist man damit, wie gewünscht, losgeworden. Bei den Freizeitsportlern kommt die neue Gebührenpflicht nicht so gut an, wie auch die Reaktionen der TT-Leser zeigen: „Wenn man eine Wanderung auf die verschiedenen Almen macht, muss man mit einer längeren Parkzeit rechnen, und so kommt man auf eine Parkgebühr von 7 Euro, was meiner Meinung nach sehr hoch ist", schreibt beispielsweise ein Leser.

Auf dieses Problem hat die Innsbrucker ÖVP schon vor der Einführung der Parkstraße aufmerksam gemacht und eine Lösung für Wanderer und Freizeitsportler gefordert. „Unser Abänderungsantrag, beim ehemaligen Spar einen Naherholungsparkplatz mit einer Tagesgebühr von 4 Euro einzurichten, fand aber leider keine Mehrheit", bedauert ÖVP-Verkehrssprecherin Mariella Lutz.

Unterstützung für eine derartige Lösung könnte sich die FPÖ vorstellen, auch „wenn wir von Anfang an gegen Parkgebühren auf der Hungerburg waren", betont FPÖ-Verkehrssprecher Markus Lassenberger. (dd)