Tirol/Wien

Garde zu Gast beim großen Bruder in Wien

Der Zirler Schützenhauptmann Leiner, Garde-Kommandant Kirch­ebner und der Künstler Alfons Haider.
© Garde/Scharmüller

Beim so genannten Traditionstag der Garde wurden auch drei neue Schützen der Schützenkompanie Zirl, zwei Junge und ein Spätberufener, angelobt.

Wien, Zirl –Die Verwandschaft lässt sich nicht leugnen, denn beide heften sich Traditionspflege auf die Fahnen. Die Rede ist von der Garde, dem Traditionsverband des österreichischen Bundesheers, und den Tiroler Schützen. Gestern Mittag kam es in der Wiener Maria-Theresien-Kaserne, ganz in der Nähe von Schloss Schönbrunn, zum Zusammentreffen: Beim so genannten Traditionstag der Garde (jedes Jahr im Mai feiert die Garde ihren Geburtstag) wurden auch drei neue Schützen der Schützenkompanie Zirl, zwei Junge und ein Spätberufener, angelobt.

„Das ist eine unglaubliche Auszeichnung und ein großes Glück“, schwärmt Hans Georg Leiner, Hauptmann der Schützenkompanie Zirl, der für diese Premiere mitverantwortlich ist. Denn es waren zwar schon einmal Schützen zu Besuch bei der Garde – als der Pitztaler Stefan Kirchebner 2006 Gardekommandant wurde, marschierte seine Jerzener Schützenkompanie auf –, doch eine Angelobung von Schützen in der Kaserne der Garde hat es tatsächlich noch nie gegeben.

42 Personen reisten am Freitag von Tirol in die Bundeshauptstadt, und der Wettergott hatte zum Glück ein Einsehen: Festakt und Vorführungen wie Gefechtsdienst, Parade­exerzieren, Waffenpräsentation sowie das umfangreiche Kinderprogramm gingen trocken über die Bühne. Im Rahmen des Traditionstags wurde außerdem der Reinerlös des diesjährigen Frühlingskonzerts der Gardemusik in der Höhe von 31.000 Euro übergeben. Heuer dürfen sich die Vereine „Hilfe im eigenen Land“ und „BIWAK“ über Unterstützung freuen. (car)