Bezirk Imst

Roppen und Arzl fordern Tempo 30

Roppen hat bereits ein positives Gutachten, Arzl wartet noch darauf.

Roppen, Arzl –„Bei der nächsten Gemeinderatssitzung werden wir Tempo 30 wohl beschließen“, erklärt der Roppener Bürgermeister Ingo Mair. Geht es nach ihm, dann wird im Roppener Ortsgebiet (nicht auf der Tiroler Bundesstraße) ab dem Schulbeginn im Herbst eine 30-km/h-Beschränkung gelten. Fraglich ist allerdings noch die Streck­e bis zur Kirche – diese sei ein­e Landesstraße. „Da gibt es kommende Woche noch einen Termin in Innsbruck“, ist Mair aber zuversichtlich.

Jedenfalls haben die Roppener bereits ein positives Gutachten zur Einführung des 30ers in der Hand. „In erster Linie geht es um Erhöhung der Sicherheit“, zitiert der Dorfchef daraus. Betroffen sind der Schulweg der Kinder, viele Fußgänger und auch Radfahrer. Ganz nebenbei könnte die Tempobremse die zuletzt immer öfter genutzte Motorradstrecke im Wald zwischen Roppen und Sautens weniger attraktiv machen – „ein kleiner Neben­effekt“, freut sich Mair.

Noch länger bemüht sich die Gemeinde Arzl um einen 30er auf Gemeindestraßen: „Wegen eines Krankheitsfalles ist bei unserem Gutachten nichts weitergegangen“, so BM Josef Knabl. Innerhalb des Gemeinderates sei man sich einig. So schnell wie in Roppen, glaubt er, „wird es bei uns nicht gehen“. (pascal)