Drama im Magdeburger Zoo: Giraffenbaby kam tot zur Welt

Per Livestream konnten Internet-User am Freitag mitverfolgen, wie Giraffenmutter „Femke“ im Magdeburger Zoo ein regloses Junges zur Welt brachte.

Seit der Totgeburt war „Femke“ unter ständiger Beobachtung des Tierarztes gewesen.
© Screenshot/YouTube

Magdeburg — Die Vorfreude auf Giraffen-Nachwuchs im Magdeburger Zoo ist in Bestürzung umgeschlagen: Internet-Nutzer konnten am Freitag per Live-Übertragung auf YouTube mitverfolgen, wie Giraffenmutter „Femke" ein regloses Junges zur Welt brachte. Mitarbeiter des Zoos kümmerten sich um das Neugeborene. Schließlich rollten sie es reglos zusammen und ließen Mutter „Femke" mit dem Kleinen zurück im Stall.

Der Zoo Magdeburg war vorerst nicht zu erreichen, hat mittlerweile aber eine Stellungnahme zur Totgeburt auf YouTube veröffentlicht (siehe Video unten). Per Facebook gingen binnen kürzester Zeit Trauerbekundungen in mehreren Sprachen ein. Der Zoo hatte wochenlang dafür geworben, die Giraffengeburt live mitzuerleben. Giraffen sind etwa 14 bis 15 Monate trächtig. (APA/dpa)

Stellungnahme des Magdeburger Zoos zur Giraffengeburt:

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte