Griechische Küstenwache griff 33 Migranten in der Ägäis auf

Athen (APA/dpa) - Ein Patrouillenboot der griechischen Küstenwache hat vor der Insel Agathonisi 33 Migranten in einem motorisierten Schlauch...

Athen (APA/dpa) - Ein Patrouillenboot der griechischen Küstenwache hat vor der Insel Agathonisi 33 Migranten in einem motorisierten Schlauchboot aufgegriffen. Das kleine Eiland Agathonisi südlich von Samos ist immer wieder Anlaufstelle für Migranten, die illegal von der Türkei aus nach Griechenland übersetzen. Die Menschen seien sicher in den Hafen transportiert worden, teilte die Küstenwache am Samstag mit.

In der vergangenen Woche hatten dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zufolge 668 Migranten von der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis übergesetzt. Dort leben derzeit rund 15.000 Flüchtlinge und Migranten in staatlichen Registrierzentren und Unterkünften von Hilfsorganisationen. Vor allem die Auffanglager auf Samos und Lesbos sind überfüllt, die Zustände dort menschenunwürdig, wie Flüchtlingshilfsorganisationen immer wieder kritisieren.

Migranten sind nach Definition der Internationalen Organisation für Migration (IOM) alle Menschen, die ihren Wohnort verlassen - egal ?aus welchen Gründen, wie lange oder ob freiwillig oder ?unfreiwillig. Flüchtlinge dagegen suchen Schutz vor Krieg oder vor ?drohender Verfolgung, etwa wegen ihrer Religion, Nationalität oder ?ihrer politischen Überzeugung. Damit sind Flüchtlinge auch Migranten?, aber nicht alle Migranten Flüchtlinge.

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