Man sieht den Wald vor lauter Schaden nicht

Wer derzeit in Tirols Wäldern spazieren geht, sieht es: Schnee und Stürme haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Waldbesitzer wie Hannes Millinger aus St. Johann kommen mit dem Aufräumen fast nicht hinterher.

So sah der Wald bei Dölsach nach einem Sturm im Herbst aus.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Theresa Mair und Matthias Christler

Seit zwei Monaten ist Hannes Millinger damit beschäftigt, die Schäden des Winters zu verräumen.
© Foto TT/Rudy De Moor

Es sieht aus, als hätte Godzilla Mikado gespielt. Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch den Wald. Traktorreifen haben sich tief in den lettigen Boden gegraben, überall liegen abgebrochene Äste herum, einige Bäume sind umgeknickt – wie Zahnstocher. Anderen fehlt der Wipfel. Viele haben abgeschürfte Rinden. Mittendrin im mitgenommenen Fichten-Jungwald steht Hannes Millinger.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte