EU-Wahl: 2004 büßte die FPÖ unter Schwarz-Blau 17 Prozentpunkte ein

Wien (APA) - Die FPÖ wurde zwar durch das Ibiza-Video, den Abgang von Parteichef Heinz-Christian Strache und das Ende der Koalition mit der ...

Wien (APA) - Die FPÖ wurde zwar durch das Ibiza-Video, den Abgang von Parteichef Heinz-Christian Strache und das Ende der Koalition mit der ÖVP erschüttert. Das könnte sich auch bei der EU-Wahl auswirken - aber nicht so drastisch wie 2004: Damals, fast zwei Jahre nach dem „Knittelfeld“-Putsch in der ersten schwarz-blauen Koalition, erlitten die Freiheitlichen ein Rekord-Minus von 17,09 Prozentpunkten.

Damals war die FPÖ allerdings intern stark zerstritten, Befürworter und Gegner der Regierungsbeteiligung trugen ihre Differenzen öffentlich - mit einer Reihe von Rücktritten - aus.

Ein Minus wie 2014 würde bei der heutigen Wahl das Ende der FPÖ im EU-Parlament bedeuten - holte sie doch 2014 „nur“ 19,72 Prozent. 2004 hielt sie sich - nach starken 23,40 Prozent im Jahr 1999 - mit einem Mandat drinnen.


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