EU-Wahl: SPÖ kann Regierungscrash nicht nutzen

Wien (APA) - Die SPÖ hat es bei der heutigen EU-Wahl nicht geschafft, vom Crash der türkis-blauen Regierung zu profitieren: Sie wird laut AP...

Wien (APA) - Die SPÖ hat es bei der heutigen EU-Wahl nicht geschafft, vom Crash der türkis-blauen Regierung zu profitieren: Sie wird laut APA/ORF/ATV-Trendprognose mit 23,5 Prozent sogar 0,6 Prozentpunkte verlieren - obwohl ihr die Umfragen vor „Ibizagate“ einen Anstieg auf 26 bis 28 Prozent verheißen hatten.

Offenbar war es nicht der Wahlkampf von Spitzenkandidat Andreas Schieder, der der SPÖ das bescheidene Ergebnis bescherte, sondern die fehlende Aufbruchsstimmung unter Parteichefin Pamela Rendi-Wagner. Denn die EU-Wahl wurde laut den Meinungsforschern jetzt von vielen Wählern als Testlauf für die auf September vorgezogene Neuwahl des Nationalrates gesehen.

Die anfangs von vielen geteilte These, dass das Ende der ÖVP-FPÖ-Koalition und die Ausrufung der Neuwahl der Opposition bei der EU-Wahl nützen müssten, bestätigte sich immerhin am Beispiel der Grünen: Eineinhalb Jahre nach ihrem Abschied aus dem Nationalrat schafften sie es - von Parteichef Werner Kogler in die Wahl geführt - beinahe, ihr Sensationsergebnis der Wahl 2014 zu halten.

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http://www.gruene.at ~ APA259 2019-05-26/17:26


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