EU-Wahl - Freude bei ÖVP, FPÖ und Grüne in OÖ

Linz (APA) - Mehr als zufrieden über die erste Trendprognose zeigten sich auch in Oberösterreich ÖVP, FPÖ und Grüne. Von einem „klaren Votum...

Linz (APA) - Mehr als zufrieden über die erste Trendprognose zeigten sich auch in Oberösterreich ÖVP, FPÖ und Grüne. Von einem „klaren Votum für Stabilität und Staatsverantwortung“, sprach Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Sein FPÖ-Stellvertreter Manfred Haimbuchner freute sich über den „starken Rückhalt in der Bevölkerung“ , und Grünen-Landessprecher Stefan Kaineder über das „gelungene Comeback“.

Die Europawahl sei eine Richtungsentscheidung gewesen, die zugunsten „von Anstand, Moral und Verlässlichkeit ausgegangen“ sei, waren sich Stelzer und Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer in einer Aussendung einig. „Es zeigt sich, dass die Entscheidung von Sebastian Kurz auf Bundesebene richtig war. Vor allem aber auch, dass unsere Entscheidung in Oberösterreich, den Kurs der Stabilität und Verantwortung im Land fortzusetzen, richtig ist,“ meinte der Landeshauptmann. Stelzer hat nach dem Ibiza-Video an dem Arbeitsübereinkommen mit der FPÖ in Oberösterreich festgehalten.

Haimbuchner bedankte sich bei den Wählern, dass man in „stürmischen Zeiten“ auf sie bauen könne. Die nahezu gleichbleibend hohe Zustimmung zeige ihm, dass „die FPÖ als Garant für eine vernünftige und patriotische Politik in Europa wie in Österreich als wichtig“ empfunden werde, teilte er schriftlich mit.

„Sehr, sehr große Freude“ herrschte bei den Grünen in Oberösterreich. Kaineder, auch stellvertretender Bundessprecher der Grünen, sprach von einem „Comeback, dass uns niemand zugetraut hat, außer wir uns selbst“. Man habe mutige Entscheidungen getroffen, den Bundesvorstand verjüngt und entschlossen um das Vertrauen der Wählerinnen gekämpft, begründete er den Wahlerfolg. Mit den Themen Menschlichkeit und Klimaschutz habe man „alles richtig gemacht“. Diesen Rückenwind gelte es jetzt bis zu Nationalratwahl im September weiter zu nutzen. Anstehende Personalentscheidungen, also ob Werner Kogler nach Brüssel wechselt, werden demnächst „in aller Ruhe“ getroffen, meinte Kaineder.

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren