Fußball: Salzburg zelebrierte 2 - Meinungen

Salzburg (APA) - Stimmen zum Spiel Salzburg - St. Pölten (7:0):...

Salzburg (APA) - Stimmen zum Spiel Salzburg - St. Pölten (7:0):

Marco Rose (Salzburg-Trainer): „Es war ein sehr emotionaler Abschied. Vom Spiel her hätte es nicht besser laufen können. Man hat heute gesehen, welch tolle Mannschaft das ist. Diese unglaubliche Gier, die in ihr steckt. Als Trainer will man immer die besondere Mannschaft haben, die muss man aber auch entwickeln, das Ergebnis hat man über die ganze Saison gesehen. Wir haben den Pokal zurückgeholt, eine sehr gute Europa-League-Saison gespielt, tolle Spiele gemacht und die Meisterschaft mit 7:0 beendet.“

Christoph Freund (Salzburg-Sportdirektor): „Das war ein außergewöhnlicher Tag für Red Bull Salzburg. Wir haben gestern einen großen Abschied gefeiert, da sind Tränen geflossen, weil uns richtig geile Typen verlassen, aber es überwiegt die Dankbarkeit über die Zeit mit ihnen.“

Andreas Ulmer (Salzburg-Kapitän): „Es war ein überragendes Jahr von uns, und es ist auch nicht selbstverständlich, weil uns die anderen das Leben sehr schwer machen. Die Leistungen haben wir fast immer auf den Punkt abgerufen. Die letzten Tage und Woche waren sehr emotionale Momente. Es war eine schöne Zeit mit den Spielern, daher sind wir natürlich auch traurig, aber trotzdem überwiegt die Freude. Heute haben wir noch einmal gezeigt, wie wir auf dem Platz auftreten und funktionieren. Es war ein super Abschluss.“

Andre Ramalho (Salzburg-Abwehrchef): „Obwohl die Meisterschaft schon festgestanden ist, haben wir die letzen drei Spiele gewonnen, das zeigt, welche Mentalität in der Mannschaft steckt.“

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Albert Vallci (Salzburg-Abwehrspieler): „Wir haben von Anfang an Gas gegeben und wollten den Leuten, die weggehen und dem Trainerteam etwas zurückgeben.“

Hannes Wolf (zweifacher Salzburg-Torschütze): „Jeder von uns wollte sich optimal verabschieden, es hätte einfach nicht besser laufen können.“

Ranko Popovic (St. Pölten-Trainer): „Herzliche Gratulation an Red Bull zur Meisterschaft und einer außergewöhnlichen Saison. Das heute war ganz einfach eine Frage der Qualität. Wenn man sieht, welche Qualität hier jeder Spieler hat, da können wir nicht mithalten, da ist der Unterschied einfach zu groß. Ich hatte in den letzten Wochen auch nur mehr 14 Spieler im Training, das soll und darf aber keine Ausrede sein. Ich bin enttäuscht und traurig, dass wir unserem Verein und den Fans keine besseren Abschluss bereiten konnten.“


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