Scorsese-Doku auf Netflix: Der Donner rollt an

Bob Dylans „Rolling Thunder Revue“ als neue CD-Box und Dokumentarfilm von Martin Scorsese.

Joan Baez und Bob Dylan während der „Rolling Thunder Revue“ 1975. Martin Scorsese hat einen Dokumentarfilm über die Tour gedreht.
© Netflix

Innsbruck –An diesem Freitag erscheint ein 14-teiliges Box-Set mit Aufnahmen von Bob Dylans legendärer 1975er-Tournee „Rolling Thunder Revue“. Und gut eine Woche später, am 12. Juni, liefert Oscarpreisträger Martin Scorsese das vergleichbar umfangreiche filmische Bonusmaterial zur CD-Sammlung. Dann wird seine knapp zweieinhalbstündige Konzertdoku „Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story“ beim Streamingdienst Net­flix online gehen. Scorsese habe „den Spirit dieser Tournee perfekt eingefangen, obwohl er nicht dabei war. Man kann sagen, ihm ist eine der besten Rock-Dokumentationen aller Zeiten gelungen“, sagt Autor Larry Sloman, der Dylans Tour durch Neuengland und Kanada als Journalist begleitet hat.

Die CD-Box „The Rolling Thunder Revue – The 1975 Live Recordings“ umfasst Mitschnitte von insgesamt fünf Konzerten, bei denen Dylan – im Landstreicher-Kostüm und mit weiß bemaltem Gesicht performt – unter anderem mit Joan Baez, Gitarrist Mick Ronson und der Geigerin Scarlet Rivera auftritt. Erstmals veröffentlicht wird zudem ein Benefizauftritt für den zu Unrecht inhaftierten Boxer Rubin „Hurricane“ Carter. (APA, TT)

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