Stampfer will Bobverband in ruhigere Zeiten schieben

„Ich habe mit einem Auge immer über den Zaun geschaut", sagt Wolfgang Stampfer mit einem Lächeln. Nach fünf erfolgreichen Trainerjahren in d...

„Ich habe mit einem Auge immer über den Zaun geschaut", sagt Wolfgang Stampfer mit einem Lächeln. Nach fünf erfolgreichen Trainerjahren in der Schweiz — u.­ a. mit Gesamtweltcupsieg und WM-Bronzemedaillen — musste der 47-jährige Innsbrucker nicht lange überlegen, als ihm kürzlich das Cheftraineramt bei Österreichs Bob- und Skeletonverband (ÖBSV) angeboten wurde. Geht es nach Ex-Bobfahrer Stampfer (Karriereende 2010), sollen die turbulenten Zeiten mit internen Streitigkeiten und Geldsorgen vorbei sein. „Planungssicherheit ist mir wichtig, und ich will helfen, die österreichischen Bobs wieder in die Weltspitze zu bringen", erklärt der EM-Dritte von 1999 im TT-Gespräch. Ziel sei, bei den Winterspielen 2022 eine Medaille zu holen.

Der neue ÖBSV-Geschäftsführer Franz Huber strebt eine langfristige Zusammenarbeit „für einen Olympia-Zyklus oder mehr an". Stampfer sei der richtige Mann, um die Nachfolge von Franz Josef Hofmann anzutreten. Der Bayer musste nach nur einer Saison aus gesundheitlichen Gründen aufhören, stehe dem Verband aber weiter gerne zur Verfügung.

Bei Vorstandswahlen des Bob- und Skeletonverbandes in rund einem Monat sollen neben Stampfer weitere neue Köpfe präsentiert werden. Weltcup-Trainer Gerhard Rainer indes hofft auf ein starkes Comeback von Aushängeschild Benjamin Maier nach seiner Verletzung. „Er war bei Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bestens versorgt." Junge Piloten ab 15 Jahren sind beim Bobverband gerne gesehen, Infos unter office@bobskeleton.at (ben)

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