Last-Minute-Sieg für Raiders nach Achterbahnfahrt

Nach zwei Titeln in der Central European Football League (CEFL) griffen die Swarco Raiders am Samstag in Chur (SUI) gegen die Calanda Bronco...

Raiders-Offensiv-Allzweckwaffe Sandro Platzgummer (M.) war am Samstag mit zwei Touchdowns einer der Garanten des spektakulären Triumphs in der CEFL-Bowl gegen die Calanda Broncos.
© Hörtnagl

Nach zwei Titeln in der Central European Football League (CEFL) griffen die Swarco Raiders am Samstag in Chur (SUI) gegen die Calanda Broncos nach dem Titel-Hattrick.

Die Raiders legten dabei los wie die Feuerwehr: Nur 15 Sekunden (!) brauchte Darius Robinson, zum ersten Touchdown zu laufen. Die Schweizer schüttelten sich, arbeiteten sich ins Spiel – und glichen schnell zum 7:7 aus.

Nach dem furiosen Beginn mussten sich die Tiroler beim zweiten Drive mit einem Fieldgoal begnügen (10:7). Beide Abwehrreihen steigerten sich in der Folge. Bis sich die Gastgeber, die die Raiders knapp vor der eigenen Endzone stoppten, befreien konnten und auf 14:10 stellten. Die Tiroler vergaben vor der Pause zwei Fieldgoals – Halbzeitstand 10:14 aus Sicht der Raiders.

Die nächste kalte Dusche folgte nach der Pause: Die Eidgenossen scorten erneut und zogen auf 21:10 davon. Die Raiders gerieten immer mehr unter Druck. Nach einigen Strafen und Fehlern schaffte Sandro Platzgummer aber zumindest den Touchdown zum 17:21, bevor die Broncos sofort mit dem 28:17 zurückschlugen. Nun ging es Schlag auf Schlag: Beide Offenses punkteten fleißig im Gleichschritt, doch die Raiders blieben bei immer lauter tickender Uhr weiterhin im Rückstand.

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Einen wegen Unsportlichkeit aberkannten Touchdown (Robinson) später gelang Marco Schneider 51 Sekunden vor dem Ende doch noch das ersehnte 46:42. Und dabei blieb es auch, die Raiders brachten die umjubelte Führung über die Zeit und den dritten CEFL-Pokal in Folge nach Hause ins Tivoli. (a.m.)


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