Land soll Heim-Tarifreform um ein Jahr verschieben

Chef der Innsbrucker Sozialen Dienste warnt vor flächendeckender Umsetzung ab 2020. Massive Kritik an neuen Tagsätzen und Personalpolitik.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Hubert Innerebner ist Geschäftsführer der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD). Mit rund 1050 Pflegeplätzen und 700 Pflegemitarbeitern (rd. 500 Vollzeitäquivalente) sind die ISD der größte Heimanbieter in Tirol. Umso intensiver blickt Innerebner auf das derzeit laufende Pilotprojekt für ein einheitliches Kosten- und Tarifmodell im Heimbereich. Wie bereits mehrfach berichtet, läuft das Projekt seit 2018 mit damals 22 Heimen. Ihr Betrieb wird nun mit der so genannten „Tagsatzkalkulation neu“ abgerechnet. Tagsätze finanzieren den tägliche Heimbetrieb und werden vom Land gewährt. Die Deckung erfolgt über Land, Gemeinden und Bewohner. 2019 wurden zehn weitere Heime in das Pilotmodell integriert. 2020 soll es auf alle 89 Wohn- und Pflegeheime in Tirol ausgerollt werden.

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