Die goldenen Regeln für Unkrautesser

Beim Anblick von Giersch, Löwenzahn und Brennnessel wird so mancher Gärtner blass. Schon sieht er sich stundenlang auf Knien Unkraut rupfen. Kann man machen. Oder man bereitet gesunde Köstlichkeiten daraus zu.

Natürlich sieht Löwenzahn zwischen Pflastersteinen nicht besonders schön aus. Doch die Pflanze ist im Grunde kein Unkraut. Die Volksmedizin sagt, sie habe leberstärkende, blutreinigende und stoffwechselanregende Eigenschaften.
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Von Judith Sam

Blüten, Blätter und Stiele, die essbaren Teile der Gänseblümchen, wirken laut Volksmedizin hustenstillend und krampflösend. Übrigens: Bleiben die Blüten am Morgen geschlossen, wird es während des Vormittags Regen geben.
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Ich habe aufgegeben. Kapituliert. Efeu und ich, wir stehen auf Kriegsfuß. Seit Jahren motiviere ich die Pflänzchen, sich auf meiner Garagenwand anzusiedeln. Es gab sogar Boni: Bio-Erde, Dünger – ja sogar ein Drahtgitter, um ihnen das Klettern zu erleichtern. Und was macht der verwöhnte Efeu? Nichts. Ist schmächtig wie eh und je. Stattdessen rankt sich dort nun eine Zaunwinde empor. Offiziell ein Unkraut. Aber wenn Sie mich fragen, ist die Pflanze mit den weißen Blüten ein fescher Gartenbewohner. Darum rupfe ich sie nicht aus. Was in Gärtnerkreisen durchaus irritiert.

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