Land Tirol will Tausende Garten-Pools legalisieren

Als Folge eines Jenbacher Schwimmbecken-Streits sollen nun tirolweit mobile Garten-Pools bis zu 10.000 Liter ohne Bewilligung erlaubt werden.

© Getty Images/iStockphoto

Von Max Strozzi

Innsbruck –Bald rollt auf Tirol eine Hitzewelle zu und damit sorgt auch das Planschbecken im eigenen Garten für wohltuende Abkühlung. Was viele nicht ahnen: Wer sich etwa im Baumarkt ein Aufstell-Schwimmbecken für seinen Garten kauft, das grob gesprochen größer als ein Kinderplanschbecken ist, muss es mitunter bei der Gemeinde anzeigen und bewilligen lassen. Denn solche Pools gelten aufgrund des Wassergewichts – mehrere Tonnen sind rasch erreicht – als fix mit dem Boden verbunden, zu deren Aufbau benötigt es zudem bautechnische Kenntnisse. Sie sind bauliche Anlagen und müssen entsprechend der Tiroler Bauordnung von der Gemeinde genehmigt werden. Tausende solcher größerer Pools stehen in Tirol, die meisten ohne Bewilligung. „Derzeit muss außer einem Kinderplanschbecken alles genehmigt werden“, sagt Beatrix Steiner von der Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht des Landes.

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