Ex-Partnerin erstochen: Mordprozess in NÖ fortgesetzt

In Wiener Neustadt ist am Dienstag ein Mordprozess gegen einen 43-Jährigen, der im Jänner seine ehemalige Lebensgefährtin erstochen haben soll, fortgesetzt worden. Eine andere Ex-Partnerin, die der Angeklagte gestalkt haben soll, wurde kontradiktorisch als Zeugin einvernommen. Für die Dauer der Befragung wurde die Öffentlichkeit mit Verweis auf den höchstpersönlichen Lebensbereich ausgeschlossen.

Der Beschuldigte soll heuer am 9. Jänner seiner Ex-Partnerin vor ihrem Wohnhaus im Bezirk Wiener Neustadt-Land aufgelauert und die Frau mit 15 Stichen getötet haben. Weiters wird ihm vorgeworfen, Familienmitglieder der 50-Jährigen sowie eine andere frühere Lebensgefährtin gestalkt zu haben.

Der 43-Jährige ist wegen Mordes, beharrlicher Verfolgung, gefährlicher Drohung, schwerer Nötigung und fortgesetzter Belästigung im Wege eines Computersystems angeklagt. Er bekannte sich schuldig. Ein Urteil soll am heutigen Tag fallen. Dem Mann droht lebenslange Haft und eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

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